Dienstag, 8. Juni 2010

Von der Tagesform

Die Tagesform - die kennt ihr doch auch, nicht wahr? Sie kann alles gut machen oder alles schlecht.

Heute jedenfalls war sie sehr schwach im Vergleich zu gestern. Wie ich darauf komme? Ganz einfach: gestern bin ich bei Sonnenschein und gefühlten 30 Grad relativ locker 7 km in einem glatten 6er Schnitt gelaufen. Klar, es war warm und die Zunge klebte mir fast am Gaumen fest (wieso hatte ich eigentlich meinen Trinkgürtel nicht um, ich Dolli?). Heute lief ich 9 km bei bedecktem Himmel im 6:50er Schnitt und tat mich schwer. OK, es war schwül, aber dennoch... meine heutige Tagesform ließ zu wünschen übrig.

Da kann man nur hoffen, dass einen die Tagesform bei einem wichtigen Wettkampf nicht im Stich lässt.

Morgen mache ich eine Laufpause, auch wenn meine Heimatstadt morgen zum Laufmekka mutiert: der JP Morgan Chase Challenge Lauf ist mal wieder angesagt und über 70.000 Leute werden durch die Stadt laufen - oder auch gehen. Weil, je weiter hinten man startet, desto weniger hat man die Chance laufend durchs Ziel zu kommen. Es ist so voll, dass man dann gehen muss! Ich habe 3 x teilgenommen, aber nun reizt mich das nicht mehr. Ich habe mich bei den Helfern eingereiht und gebe nach dem Lauf Wasser oder Schorle an die teils abgekämpften (Freizeit-)Läufer aus.

Für alle Teilnehmer, ob Läufer oder Helfer oder Offizielle, wünsche ich morgen trockenes Wetter. Irgendwer hat schon wieder was von Schauern erzählt. Aber die Wettermacher wissen ja auch nicht alles.

5 Kommentare:

  1. Also das mit der Tagesform ist sicher richtig. Allerdings habe ich für mich auch fesgestellt das je langsamer ich bin desto anstrengender ist es für mich. Woran das nun wieder liegt ???

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  2. ha - Tagesform... das ist super, wenn man sein ganzes Training auf einen einzigen Wettkampf ausrichtet und dann... Habe mich von solchem Stress verabschiedet. Laufe einfach so viele Wettkämpfe im Jahr, dass die Tagesform irgendwann uninteressant wird *grins*. Also theoretisch wenigstens. - Heute hab ich mich auch durch den Wald geschleppt wie ein alter Sack...

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  3. Bei der Schwüle ... nee, das ist nicht nur schlechte Tagesform, das ist Schlappheit aus gutem Grund! Aber man gewöhnt sich dran - und morgen ist vielleicht schon alles besser!

    Sowas wie diese Massenveranstaltung in Frankfurt würde ich im Leben niemals besuchen - das hat doch mit Laufsport nichts mehr zu tun! Der Sinn einer solchen Unternehmung erschließt sich mir echt nicht ... aber 70.000 Menschen scheint das ja anders zu gehen!?

    LG,
    Anne

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  4. @ Heike: das geht mir auch so. Ein gewisses "Grundtempo" brauche ich schon, um locker zu laufen.

    @ Frau Kuni: gute Idee. Und oft kommt die beste Form sowieso unverhofft. ;)

    @ Anne: am Anfang bin ich noch mitgelaufen, aber ständig Slalom laufen ist nervig und zudem ist die Stolpergefahr doch sehr groß. Diesen Stress möchte ich mir eigentlich auch nicht mehr antun. Am meisten nervt mich ja noch das Angestehe vor dem Lauf. Nee, danke. Für mich ist das erst mal kein Thema mehr. Da gebe ich lieber Wasser an die durstigen Kehlen aus. ;)

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  5. Bei mir gibts dann neben der Tagesform auch noch diese Vor-dem-Wettkampf-fühl-ich-mich-unmöglich-Form. Egal bei welchem Wettbewerb. Davor fühl ich mich schwer, unbeweglich, kurzatmig, entsetzlich. Ich möchte dann viel lieber schlafen, fernsehen, lesen oder sowas in der Art. Gottseidank vergess ich das in der Aufregung dann wieder... ;-)

    Aber bei so schwülem Wetter ist eher der Tag (also das Wetter) und weniger die Verfassung schuld, oder?

    lg aus einem Wien, das den Sommer nicht mehr kennt, Sabine

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