Nachdem ich wegen Fußschmerzen 4 Tage eine Laufpause eingelegt hatte, war ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich am Sonntag doch in Karben zum 10 km Stadtlauf antreten kann. Sollten die Fußschmerzen wieder auftauchen und anhalten, könnte ich ja immer noch aufhören (aber - welch' ein Gedanke!).
Nun gut. Ab nach Karben. Dank Navi war der Ort schnell gefunden. Ich parkte sehr nahe am Ziel, aber die Anmeldung war ganz woanders. Schnell dorthin und die Startnummer geholt. Dort herrschte Andrang und Unmut kam auf, weil es nur noch 30 Minuten bis zum Start waren, die Schlange der Leute aber sehr lang, in der Halle war es extrem warm, jeder war angespannt und wollte sich doch eigentlich vorher noch warmlaufen. Tja, früher kommen wäre eine Alternative gewesen, ich weiß. Das merke ich mir für das nächste Mal, aber sonst bin ich immer so früh, das ist dann auch nicht das Wahre.
Der Start lag beim Ziel um die Ecke. Am Anfang wusste keiner so recht, wann es losgeht, denn alle standen gemeinsam an: Halbmarathon-Läufer, 10 km-Läufer, 5,4 km-Läufer und Walker. Aber dann war klar, dass die Halbmarathonis ca. 5 Minuten vor den anderen starten. So um 9.10 Uhr waren dann wir dran. Gleich ging es einen Anstieg hoch und dann auf die Runde, die 2 x bewältigt werden musste. Ich befürchtete schon weitere Anstiege auf der Strecke, aber diese blieb dann, bis auf einen Abstieg, erfreulich eben. Die Strecke war aphaltiert bis auf ca. 300 m Schotter. Die Strecke war überwiegend sonnig und die Sommersonne drehte schon mächtig auf. Ich hatte mir eine kleine Wasserflasche auf die Strecke mitgenommen, um gegen den trockenen Mund, den ich hasse wie die Pest, gewappnet zu sein. Es lief auch ganz gut, aber so schnell wie ich sein wollte, war ich dann doch nicht. Bei km 1 bemerkte ich, dass meinr Forerunner nicht zählte. Na klasse! Aber wenigstens zeigte sie mir die durchnittliche Pace an, so war ich in etwa informiert, wie schnell ich unterwegs war.
3 x musste der Anstieg in der Uhlandstraße bewältigt werden. Übel fand ich nur das 2. Mal. Beim 3. Mal war das Ziel ganz nah und ich gab noch einmal alles. 56:40 war meine offizielle Zeit und somit war das mein drittschnellstes 10er Rennen aller Zeiten. Da kann ich doch stolz sein! :)
Nach dem Lauf entdeckte ich das Pienznäschen im Ziel (in Begleitung ihres Zukünftigen :)) und wir wechselten ein paar Worte. Liebe Julia, dir gelingt bestimmt ganz bald eine Zeit unter einer Stunde. Nur nicht verzagen. Gestern war es auch zu warm für Rekorde. Jedenfalls fand ich es schön, dass wir uns schon mal getroffen haben.
Summasummarum bin ich zufrieden und bin zu der Erkenntnis gekommen, das ich für Topzeiten einfach kühlere Temperaturen brauche. Den Lauf fand ich ganz OK, wenn auch die Strecke nicht gerade eine Augenweide ist. Möglich, dass ich nächstes Jahr wieder dort laufe und wer weiß, dann vielleicht sogar den HM.
Herzlichen Glückwunsch zu dem erfolgreichen Lauf, 56:40 Minuten ist eine super Zeit, besonders bei so einer Strecke, ein Grund stolz zu sein. :-)
AntwortenLöschenLiebe Sabine,
AntwortenLöschenich finde eine drittschnellste Zeit bei dem Wetter zu laufen ist einfach nur klasse und hey, ich kann das Wetter sehr wohl beurteilen ;)
Wie oft müsste man den beim HM hoch? Die Strecke vom HM in Bad Vilbel soll viel schöner sein (nur so als Idee oder Variante)
Lieben Dank und nein, ich verzage nicht, ich geb nicht auf!
Liebe Sabine,
AntwortenLöschenGlückwunsch auch von mir zu der super Zeit...du scheinst ein super Laufjahr zu haben, das freut mich sehr für dich!!
Liebe Grüße
Eva