Die Luft war herrlich heute morgen um 10 Uhr, die Sonne schien, als sich 8 Läuferinnen und Läufer am Lauftreff einfanden, um einen 2-Stunden-Lauf zu absolvieren. Samstags geht es beim Morgenlauf gemächlich zu, zumal der Lauf als Vorbereitung für Halbmarathons und Marathons dient und da soll ja eher im langsamen Dauerlauftempo gelaufen werden. Ich hatte extra meine CEPs an - Vorbeugen ist besser als Humpeln. ;)
Die Strecke war im Vorfeld bekannt. Es war genau die gleiche Strecke, über die ich mich im Februar auf Schnee und Eis "gequält" habe.
Heute waren die Wege trocken, frei von jeglicher Nässe, die Buschwindröschen blühten nur so, das frische Grün stach durch die Sonne ganz besonders hervor. Es war einfach nur herrlich!
Wir liefen gemütlich. Für mich stellenweise zu gemütlich. So sehr zu gemütlich, dass ich mich bei km 16 ausklinkte und fortan mein eigenes Tempo lief. Das fühlte sich gleich viel besser an. Zu langsames Laufen fühlt sich für mich oft anstrengender an als schnelleres Laufen. Ich hängte sogar noch eine Runde dran und als ich bei etwas über 20 km auf meine Uhr schaute, beschloss ich, den "Halben" voll zu machen. Bei genau 21,1 km drückte ich auf meinen Forerunner und die Zeit stoppte bei 2 Stunden 21 Minuten. Wunderbar - das laufen andere im Wettkampf.
Ich war sehr zufrieden. Dann noch schön gestretcht und heim unter die Dusche.
Jetzt, ca. 7 Stunden nach dem Lauf spüre ich meine Füße ganz gut. Es pocht, es "wurmt". Geht es euch nach über 20 km auch so oder bin ich diesbezüglich einfach nur ein "Weichei"??? ;)
Ansonsten war der restliche Sonntag gemütlich. Der Frühling ist nun endgültig da:
Euch noch ein schönes Wochenende. Ich mache mir noch einen gemütlichen Abend. Einen leckeren Weißwein habe ich mir schon kalt gelegt.

Hallo Sabine,
AntwortenLöschenbei mir ist es Tagesverfassung, ob die Beine nach einem langen Lauf "voll" sind. Dann lege ich mich in die 37° warme Wanne und bade im stillen Eigenlob. Doch genau dieses Gefühl der Erschöpfung nach den langen Einheiten, gemischt mit der Zufriedenheit über die eigene Leistung und die innere Ruhe die dadurch einkehrt ist einer der Gründe, warum ich mich immer wieder genau auf solche Einheiten besonders freue! Dickes Lob also an Dich und wie heißt es doch so schön? Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt!
Liebe Grüße aus dem Wien im lustigsten Aprilwetter,
Sabine
Klasse.. ich liebe diesen spontanen Läufe auch.
AntwortenLöschenDas mit den Beinen und Füssen ist normal. Beim nächsten Mal wird es schon deutlich weniger sein.
Ich finde es eigentlich auch garnicht schlimm es gehört einfach dazu.
Wenn ich mal Läufe über 20km "einfach so wegstecke", melde ich mich bei Dir.
AntwortenLöschenDann habe ich das Gröbste wohl hinter mir. ;-)
So ein spontaner Halbmarathon ist ja genau nach meinem Gusto. ;-)
Danke euch allen! Ich bin heute sogar noch einmal 10 km gelaufen. Problemlos.
AntwortenLöschenIch denke auch, dass der Körper sich an längere Einheiten gewöhnt. Ich will da jetzt unbedingt dranbleiben...
Jo, bei mir wumpelt es auch meistens im Gebälk wenn ich so einen langen Lauf gemacht habe - aber hey...21 km sind verdammt WEIT, da darf es auch mal pochen hinterher ;)
AntwortenLöschenÄhhm, (meine Beine merk ich schon bei ganz anderen Strecken;)) Du bist einen halben Marathon einfach mal so gelaufen, da dürfen die Füße mal ein wenig mucken und wenn am nächsten Tag wieder 10 Km gehen, dann war das nur ein ganz klein wenig gepienzt von den Füßen ;)
AntwortenLöschen@ Frollein Holle und Julia: Danke euch Beiden für die moralische Unterstützung. :)
AntwortenLöschenGlückwunsch zum Trainings-HM, liebe Sabine! So ein wenig zuppeln und ziehen meine Beine nach so einer Strecke auch, mal mehr, mal - dank der mittlerweile eingetretenen Gewöhnung an solche Distanzen - weniger. Und wenn so kurz danach schon wieder 10 km gehen, kann ich nur sagen: Super, alles richtig gemacht!
AntwortenLöschenLG,
Anne